Geburtsfotografie im Allgäu

Wenn ich davon erzähle, dass ich Geburtsfotografie im Allgäu anbiete gibt es viele irritierte Blicke. Es kommen durchaus Kommentare wie „Das will doch keiner sehen.“, „Wieso will man Fotos von so etwas?“, usw.

Zum einen ist eine Geburt zwar ein sehr intimes Ereignis. Man ist dabei verletzlich. Aber es ist unheimlich bewegend, einzigartig und wunderschön. Wieso sollte man davon also nicht auch Fotos machen? 

Eine Geburstreportage zeigt so unglaublich viel und kann auch heilsam sein.

Die vielen Details wie der Wecker der Hebamme, das Spielzeug des Geschwisterchens, dass noch repariert werden muss, die Doula, die während der Geburt mitschreibt für den Geburtsbericht, Kerzen und Duftöle und so viele andere Details.
Eine Geburtsreportage hält aber auch die vielen, liebevollen Momente zwischen den werdenden Eltern fest. Momenten in denen der Partner für Wasser sorgt, Decken holt, der Partnerin Halt gibt oder auch lästige Fliegen vertreibt.

Eine Geburtsreportage zeigt aber auch die Unterstützung der Hebamme, der Doula, der Familie. Sie zeigt die ersten Sekunden, Stunden mit dem neuen Familienmitglied. Sie zeigt die vielen besonderen Details des Familienzuwachses. Sie hält das erste Kennenlernen mit den großen Geschwistern fest, die Liebe und Neugier. Sie zeigt auch die unglaubliche Stärke der Mutter.

Wie läuft eine Geburtsreportage ab?

Zunächst gibt es immer ein persönliches Treffen um sich kennen zu lernen. Gerade bei so einem intimen Ereignis sollte eine gewisse Sympathie und Vertrauen vorhanden sein. Wir besprechen genau was ihr euch wünscht und was euch wichtig ist, gehen den Vertrag gemeinsam durch und klären alle eure Fragen.


Wenn es soweit ist gebt mir am besten schnellstmöglich Bescheid damit ich mich auf den Weg machen kann. Lieber haben wir noch zu viel als zu wenig Zeit bis das Kind da ist.

Während der Geburtsreportage halte ich mich im Hintergrund und werde nicht permanent im Sekundentakt Fotos machen. Ihr braucht 5 Minuten Ruhe? Kein Problem, sagt mir das einfach. Ihr
könnt euch auch ganz normal mit mir unterhalten, wenn euch danach ist. Wichtig ist, dass ihr euch dabei wohl fühlt.

Wie funktioniert das mit der Bereitschaft?

Sowohl zwei Wochen vor als auch zwei Wochen nach dem errechneten Termin bin ich rund um die Uhr auf Bereitschaft. Ich stehe mit den Familien in den letzten Wochen vor der Geburt in engem Kontakt. Da kann man eigentlich schon recht gut erahnen wann es soweit sein
könnte.

Sollten Termine wie eine Hochzeit in diesem Zeitraum liegen besprechen wir ganz individuell wie wir das handhaben. Sollte es außerhalb der Bereitschaft soweit sein kann ich natürlich nicht garantieren sofort erreichbar zu sein und alles griffbereit zu haben, aber auch hier versuche ich mich so schnell wie möglich auf den Weg zu machen.

Was, wenn das Kind schneller kommt als gedacht?

Eine Geburt ist nie planbar. Es kann immer sein, dass ich es nicht rechtzeitig schaffe. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit so viele schöne, innige Momente direkt nach der Geburt festzuhalten. Außerdem besteht immer die Option auf eine Wochenbettreportage. 
Sollte dieser Fall eintreten finden wir eine Lösung. Auch sowas besprechen wir natürlich im Vorfeld.

Ist auch die Begleitung eines Kaiserschnitts möglich?

Ja, natürlich. Egal ob ihr euch für eine Hausgeburt, eine natürlich Geburt in der Klinik oder eine Sectio entscheidet oder es aus medizinischen Gründen nicht anders geht, ich begleite jede Geburt gerne. Auch
wenn eine natürliche Geburt in einer Sectio enden sollte begleite ich euch sofern ihr das möchtet.

 

Natürlich muss man vorher die Gegebenheiten mit dem Krankenhaus oder Geburtshaus besprechen, da hier immer das Hausrecht gilt. Wenn ihr euch aber eine Geburtsreportage wünscht ist es dabei erstmal zweitranging wo und wie die Geburt statt finden soll.

Bericht einer Geburtsreportage

Samantha war von 8 Uhr abends bis kurz vor 2 Uhr in der Nacht bei uns. Ich habe zwar hin und wieder

wahrgenommen, dass sie im Raum ist oder rausgeht, aber ich war auf mich selbst konzentriert und habe das nicht als störend empfunden.

Die Geburt war sehr anstrengend und schmerzvoll, nicht so entspannt wie ich es vom ersten Kind kannte. Danach bin ich erst mal in ein Loch gefallen und hatte eine Wochenbettdepression.

 

Als dann die Fotos kamen konnte ich manches nochmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. Das hat mich sehr berührt, mir geholfen und vieles in mir gereinigt.

Die Fotos sind sehr sinnlich, die Intimsphäre ist absolut gewahrt. Die Atmosphäre während einer Geburt ist so einzigartig, und das kann man auf den Bildern auch sehen.

Die Anstrengung, aber auch die Liebe und die Ruhe, die ganze Stimmung wurde eingefangen.

 

Theresia S.

Previous
Next

Bericht einer Geburtsreportage

Samantha war von 8 Uhr abends bis kurz vor 2 Uhr in der Nacht bei uns. Ich habe zwar hin und wieder

wahrgenommen, dass sie im Raum ist oder rausgeht, aber ich war auf mich selbst konzentriert und habe das nicht als störend empfunden.

Die Geburt war sehr anstrengend und schmerzvoll, nicht so entspannt wie ich es vom ersten Kind kannte. Danach bin ich erst mal in ein Loch gefallen und hatte eine Wochenbettdepression.

 

Als dann die Fotos kamen konnte ich manches nochmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. Das hat mich sehr berührt, mir geholfen und vieles in mir gereinigt.

Die Fotos sind sehr sinnlich, die Intimsphäre ist absolut gewahrt. Die Atmosphäre während einer Geburt ist so einzigartig, und das kann man auf den Bildern auch sehen.

Die Anstrengung, aber auch die Liebe und die Ruhe, die ganze Stimmung wurde eingefangen.

 

Theresia S.

Previous
Next