Ich werde immer wieder nach Empfehlungen für Kinderkameras gefragt. Denn es kann nicht jeden Tag ein Fotograf euren Alltag begleiten und für Kinder soll es natürlich eine einfach zu bedienende und robuste Kamera sein.
Viele Kinderkameras haben eine schlechte Qualität. Manche, die ich gerne empfohlen habe, gibt es auf dem Markt nicht mehr. Und bei einigen Kinderkameras sind unglaublich viele Spiele integriert, was für mich etwas den Sinn verfehlt.
Es gibt Kinder, die super mit der Handykamera klarkommen. Aber auch das ist für viele keine Lösung.
Deshalb möchte ich heute die Camp Snap Kamera vorstellen. Eigentlich habe ich diese mit der Intention gekauft, eine ganz simple Freizeitkamera zu haben.
Ich wollte eine Kamera, die:
Denn sobald ich eine Kamera mit mir führe, die ich manuell bedienen kann, bin ich sofort mental im Arbeitsmodus. Das Handy zum Fotografieren vermeide ich ebenso, weil die Verführung sehr groß ist, doch mal eben noch die eine oder andere E-Mail oder Nachricht zu checken. Und schon steckt man wieder in dem Social Media Sumpf fest.
Ich liebe es, analog zu fotografieren. Aber ganz ehrlich? Als Hauptkamera für meine privaten Zwecke wäre mir das auf Dauer einfach zu teuer.
Und dann habe ich die Camp Snap entdeckt.
Und ich bin total begeistert.
Gibt es Digitalkameras zum gleichen Preis, die etwas besser abschneiden? Absolut!
Ist die Camp Snap trotzdem ihr Geld wert? In meinen Augen definitiv.
Man darf nicht zu viel erwarten. Die Kamera wird für Kinder im Sommercamp vermarktet. Es ist eine Schnappschusskamera und sie wurde dem Konzept der Einwegkamera nachempfunden. Mit dem einzigen großen Unterschied, dass die Bilder digital gemacht werden. Damit umgeht man einfach die Kosten und Wartezeit der Filmentwicklung.
Und mehr als eine digitale Einwegkamera sollte man auch nicht erwarten.
Was mich an der Kamera so begeistert, ist das Feeling. Es schwingt viel Nostalgie mit. Ich mag das puristische Design und ich finde es großartig, dass man so gar keine Kontrolle über die Fotos hat, abgesehen vom Bildausschnitt. Es macht einfach Spaß.
Und ich kann sie schnell und unkompliziert meinem Mann in die Hand drücken, da er nur den Auslöser drücken muss. Gerade für die Mütter, die ja oft auf Fotos fehlen, evtl. ein Pluspunkt.
Auch, dass man nicht sieht, was man macht, reizt mich persönlich sehr, weil es sich direkt wie analog anfühlt, nur ohne den hohen Kostenfaktor.
Ich kann mir vorstellen, dass die Kamera für Kinder auch prima geeignet ist, eben, weil sie so simpel ist und man eigentlich nichts falsch machen kann. Außerdem ist die Kamera robuster, als sie aussieht. Auch lenken keine unnötigen Spiele, Filter und Co ab.
Es können keine Bilder aus Versehen gelöscht werden. Der SD-Karten-Slot wird durch eine Schraube gesichert. Hier hat jemand wirklich kindertauglich mitgedacht.
Diese Kamera wird definitiv meine neue Urlaubs- und Freizeitkamera.
Die Bearbeitung ist teilweise bewusst extremer, damit du siehst, was man noch aus den Bildern herausholen kann. Am Ende ist es auch immer Geschmackssache.
Du siehst immer zuerst das Vorher, dann das Nachher Foto. Der Ausschnitt wurde nicht bearbeitet, nur Farben, Kontraste, Belichtung, etc.