Das Allerwichtigste ist die Sympathie. Denn, wenn es zwischenmenschlich nicht passt, dann werden die Fotos einfach nicht gut. Wenn du dich mit dem Fotografen nicht ganz wohlfühlst, dann sieht man das nicht nur auf den Fotos. An dieses Gefühl wirst du auch immer denken, wenn du dir die Hochzeitsfotos ansiehst.
Deshalb ist die Sympathie das A und O.
Der Stil der Hochzeitsfotos soll dir natürlich gefallen. Aber was genau ist eigentlich der Bildstil? Und welche gibt es überhaupt?
Ich verstehe total, dass bei der immensen Auswahl an Bildstilen in der Hochzeitsfotografie viele Paare den Überblick verlieren.
Der Bildstil setzt sich im Wesentlichen aus zwei Dingen zusammen:
Wie fotografiert der Hochzeitsfotograf und wie bearbeitet der Hochzeitsfotograf.
Manche Fotografen leiten sehr viel an, inszenieren, richten immer wieder Kleid und Co., räumen beim Getting Ready um, geben Posen vor während der Reportage.
Andere Fotografen (wie auch ich) sind das komplette Gegenteil. Diese sind einfach mit dabei, geben aber nichts vor und halten den Tag so fest, wie er wirklich ist. Das nennt sich dokumentarische Hochzeitsfotografie.
Und dann gibt es noch ganz viele dazwischen, die ein bisschen anleiten, aber nicht so extrem.
Und dann gibt es auch noch Feinheiten, die dann aber wieder mit der Sympathie zusammenhängen.
Manche Hochzeitsfotografen sind sehr ruhig, eher im Hintergrund andere machen viele Witze, interagieren mit euch und euren Gästen, tragen aktiv zur Stimmung bei.
Ein paar Fragen, die ihr dazu stellen könnt:
Was die Bildbearbeitung angeht ist das auch wieder sehr individuell, je nach Hochzeitsfotograf.
Ein paar Fragen, die ihr euch stellen könnt:
Hier sollten all deine Alarmglocken läuten, wenn dein Hochzeitsfotograf nicht transparent ist oder die Kommunikation hakt.
Was auf Nachfrage immer transparent gezeigt werden sollte, sind:
Auch Hochzeitsfotografen haben natürlich mal frei und arbeiten an Wochenenden meistens. Solltest du aber wochenlang auf Antworten warten, wäre das für mich immer eine Red Flag. Denn die Kommunikation, gerade kurz vor der Hochzeit, sollte immer klar und verhältnismäßig zügig ablaufen.
Rezensionen auf Google, Trustpilot und Co. sind immer ein guter Anhaltspunkt dafür, ob euer Hochzeitsfotograf einen guten Job macht und auch, wie er wirklich arbeitet. Lest hier aufmerksam, was bisherige Paare geschrieben haben, mit was sie zufrieden waren oder auch nicht.
Natürlich können auch Hochzeitsfotografen einen sehr guten Job machen, die gerade erst anfangen.
Jeder muss mal irgendwo anfangen. Aber je nachdem, wie viel Wert ihr auf die Fotos legt und was euch wichtig ist, kann es wirklich ratsam sein, einen Hochzeitsfotografen mit etwas mehr Erfahrung zu wählen.
Fragt auch hier ganz offen, wie lange er schon fotografiert, wie viele Hochzeiten er schon begleitet hat, usw.
Es kann bei einer Hochzeit auch mal was schiefgehen.
Auch als Hochzeitsfotograf sollte man gut vorbereitet sein. Was ihr auf jeden Fall fragen könnt:
Hinter jedem Hochzeitsfotografie-Business steckt ein Mensch mit Werten und einer Ethik. Diese ist natürlich sehr individuell, sollte aber zu euch passen.
Und das kann ganz unterschiedlich ausfallen. Für manche ist es z.B. wichtig, dass der Hochzeitsfotograf offen für queere Hochzeitspaare ist, für andere, dass er vegan lebt.
Die Liste hier könnte endlos sein.
Fragt euch einfach, ob es Werte gibt, die unverhandelbar für euch sind und schaut, welcher Fotograf dazu passt.
Der Preis des Hochzeitsfotografen wird meist als erstes gesucht, sollte aber eines der letzten Kriterien in der Auswahl sein.
Ich verstehe absolut, dass man ein bestimmtes Budget hat und, dass man da nicht immer Spielraum hat. Wir müssen realistisch bleiben. So eine Hochzeit kostet viel Geld, wenn man groß feiern will, und nicht alle haben die finanziellen Mittel. Versteh ich total.
Preis und Leistung sollten natürlich zu euren Wünschen und eurem Budget passen. Wenn jetzt aber alles passt außer dem Preis, dann kann man hier noch ein paar Alternativen anschauen:
Eines möchte ich euch aber noch auf den Weg geben: Spart nicht am falschen Ende.
Wenn euch die Fotos wichtig sind, dann investiert, wenn ihr könnt. Denn, wenn die Fotos nichts werden, dann tut das auch 10 Jahre später noch verdammt weh. Ich spreche hier aus persönlichen Erfahrungen.
In der Regel melde ich mich innerhalb von 24 Stunden. An Wochenenden kann es etwas länger dauern. Wenn du nach 48 Stunden noch nichts von mir gehört hast, dann schau bitte in deinem Spam-Ordner nach oder melde dich telefonisch oder per Whatsapp.