est. 2017

Ein paar Infos zur anstehenden Hochzeitsreportage

Lange ist es nicht mehr hin bis zu eurer Hochzeit.

Seid ihr schon aufgeregt? 
Das ist ganz normal. 

Damit alles reibungslos läuft und du die wichtigsten Sachen nicht vergisst, habe ich dir auf dieser Seite nochmal ein paar wichtige Eckpunkte zusammengefasst, die ich aus meiner langjährigen Erfahrung lernen durfte.

Am allerwichtigsten ist aber: Alles kann, nichts muss.

Es ist eure Hochzeit, euer Tag. Ihr plant den Tag so, wie ihr das wollt. Lasst euch von niemandem reinquatschen. 

Hochzeitsguide

"Das gehört sich aber so"

Viele Brautpaare bekommen ungewollt Ratschläge.
Gerade, wenn sie etwas anders planen, als man es klassisch machen würde, sagen dann viele „Das gehört sich doch aber anders“.

Nein.

Nur, weil man das vielleicht klassischerweise anders machen würde, ist es trotzdem total ok, wie ihr das plant.

Und ich weiß, dass gerade Familie da manchmal sehr aufdringlich werden kann. Ich habe absolut kein Problem damit, manches auch mit der Schwiegermama zu klären, wenn ich merke, dass sie nicht eure Wünsche bei bestimmten Dingen respektiert 😉

Was ist, wenn das Wetter schlecht ist?

Das Wetter ist ein Thema, das viele Paare beschäftigt. Absolut verständlich.

Wichtig ist, dass ihr einen Plan B habt. Wenn ihr z.B. eine Trauung im Freien plant oder den Sektempfang, dann plant eine Schlechtwetteralternative ein.

Die Fotos könnt ihr ganz unbesorgt mir überlassen. Gruppenfotos kann man auch drinnen machen. Brautpaarfotos klappen auch bei Regen. Sollte das Wetter für Fotos draußen untragbar sein, dann habe ich auch dafür spontan einen Plan B in der Tasche.

Eure Hochzeit wird wunderschön, auch wenn das Wetter nicht mitspielen sollte.

Macht keine Experimente

Was ich damit meine, erkläre ich kurz an einem Beispiel.

Ein Brautpaar von mir war schon ein paar Tage vorher im Hotel, wo die Trauung stattfand. Die beiden haben sich das volle Spa-Programm gegönnt. Die Braut dachte, dass eine Gesichtsbehandlung mit Masken und Co. eine tolle Idee sei. 
Ihre Haut war das nicht gewöhnt und sie musste den Hochzeitstag mit geröteter, empfindlicher Haut mit Ausschlag verbringen. Auf den Fotos hat man es kaum bis gar nicht gesehen. Aber unangenehm war es natürlich trotzdem.

 

Bleibt bei der Pflegeroutine, die eure Haut kennt. Färbt kurz vorher die Haare nicht mehr, um das Styling einfacher zu machen. Frisuren mit frisch gefärbte Haare halten meistens schlechter. Benutzt keine Haarpflegeprodukte, die ihr nicht kennt.

Das kann böse ins Auge gehen.

Delegieren

Delegiert so viele Aufgaben wie möglich an eure Trauzeugen, Freunde, Familie. Ihr habt eh schon genug mit den Vorbereitungen zu tun. Wenn jeder einen kleinen Teil übernimmt, dann macht es das so viel einfacher.

 

Versichert euch aber, dass jeder genau seine Aufgaben kennt. Vielleicht kann ja ein Trauzeuge das ganze überblicken und koordinieren?

 

Gruppenfotos

Ihr möchtet keine Gruppenfotos? Oder ihr möchtet nur Fotos von den engsten Freunden und Verwandten?

Super, müsst ihr auch nicht. Es ist euer Tag. Ihr entscheidet, was euch wichtig ist.

Wegen der Gruppenfotos, macht euch nicht zu viel Stress. Ich sehe das ganze eher pragmatisch. Wichtig ist, dass wir vernünftiges Licht haben. Das überlasst ihr mir. Und dann müsst ihr nur noch sagen, welche Konstellationen ihr euch wünscht. Hier gilt, weniger ist mehr, maximal 10 Konstellationen.

Paarfotos

Nahezu jedes Brautpaar sag mir vorab, dass es nicht fotogen sei. In meinen Augen gibt es fotogen oder unfotogen nicht. Wichtig ist, dass man sich vor der Kamera wohlfühlt. Und das hängt stark damit zusammen, wer hinter der Kamera steht. Macht euch deshalb keine Gedanken. Ich habe ausschließlich ganz normale Brautpaare vor der Linse und es sind bisher immer wunderschöne Fotos entstanden. Genießt einfach die Zeit zusammen. Die kommt nämlich an solchen Tagen zu kurz. Den Rest überlasst ihr mir.

Wenn es doch länger dauert?

Ihr habt bei mir immer die Option die Begleitung spontan zu verlängern. Sofern nicht anders vereinbart, habe ich am Tag eurer Hochzeit nichts anderes vor und kann länger bleiben. Manchmal klappt es mit dem Zeitplan einfach nicht oder bestimmte Faktoren sind noch ungewiss. Keine Sorge. Sollte ich merken, dass eine Verlängerung sinnvoll wäre, dann frage ich euch vor Ort und wir schauen spontan, was sinnvoll ist.

Ringe, Brautstrauß, Ausweise

Legt am besten schon einen oder mehrere Tage vorher alles raus, was ihr brauchen werdet. Im Normalfall ist das der Brautstrauß und die Ringe (oder Alternativen dazu). Vielleicht habt ihr eine Kerze machen lassen oder das Bild eines Verstorbenen soll aufgestellt werden. Vielleicht habt ihr ein anderes Ritual geplant. Habt ihr vor euch gegenseitig ein Eheversprechen zu geben? Dann denkt an den Zettel, auf welchem dieses steht. Bei standesamtlichen Trauungen braucht ihr meistens eure Ausweise, ebenso eure Trauzeugen. Denkt an bequeme Schuhe für die Party, vielleicht eine Jacke, wenn es kalt werden könnte. Sonnencreme ist super wichtig im Sommer. Ein Brautpaar mit Sonnenbrand muss nicht sein.

Macht einen Probelauf

Macht vorher, soweit möglich, einen Probelauf. Passt die Kleidung und ist alles vollständig? Muss vielleicht nochmal etwas angepasst werden? Sind die neuen Schuhe eingelaufen? Wie bindet man nochmal die Krawatte oder Fliege? Wo genau kommt das Anstecksträußchen hin und was mache ich mit dem Einstecktuch? Klappt alles bezüglich Frisur und Make-up? Damit erspart ihr euch am Tag eurer Hochzeit viel Stress.

Essen und trinken nicht vergessen

Mit dem ganzen Stress und der Aufregung wird das essen und trinken oft vergessen. Manche können vor lauter Aufregung auch einfach nichts essen. Glaubt mir, das verstehe ich nur zu gut. Mir ging es da nicht anders. Wichtig ist aber, dass ihr zumindest eine Kleinigkeit gegessen habt. Der Tag wird lang und anstrengend. Schaut drauf, dass ihr genug trinkt, vor allem Wasser. Gerade, wenn es warm ist und dann noch Alkohol dazu kommt, ist es ratsam, dass ihr gut hydriert seid. Nehmt euch auch gerne eine Flasche Wasser mit zur Trauung. Man weiß ja nie.

Plant Pausen ein

Die letzten Wochen vor der Hochzeit können ganz schön stressig werden. Versucht euch Pausen einzuplanen und Zeit nur zu Zweit zu verbringen. Vielleicht macht ihr einen kleinen Wochenendtrip? Oder ihr geht schön essen?   Versucht Zeit miteinander zu verbringen, in der es nicht um die Hochzeit geht. Das kommt so oft zu kurz.      

Was brauchen wir wirklich?

Deko, Gastgeschenke, Hochzeitskerze, Wäscheklammern mit Namen, selbstentworfene Menükarten, Fotowände, Aufgaben, Spiele, Schilder, Sitzplan, Namensschilder, Spiele für die Kinder, Schleifen fürs Auto, …

Es gibt so viel, was man bei einer Hochzeit machen und einplanen kann. Manche Brautpaare basteln dann auch noch alles selbst.

Wenn ihr da richtig viel Lust zu habt und auch die Zeit dazu, prima, dann macht das. Aber übernehmt euch nicht.
Fragt euch lieber, was ihr wirklich braucht, was sinnvoll ist und was ihr getrost von der Liste streichen könnt.

Glaubt mir, euren Gästen wird so vieles nicht fehlen. Die wollen einfach nur einen schönen Tag mit euch verbringen.

 

Luftballons

Luftballons sind leider nach wie vor eine sehr beliebte Tradition bei Hochzeiten.

Gegen Luftballons als Deko spricht ja absolut nichts. Aber ich persönlich finde, es muss nicht sein, dass 50 bis 200 Hochzeitsgäste je Hochzeit einen Luftballon steigen lassen, der dann weiß Gott wo landet.

Plastik mitten in der Natur muss nicht sein. Und noch viel schlimmer, viele Tiere verenden daran. Entweder die Ballons werden gegessen oder Tiere verheddern sich in den Schnüren.

Deswegen überlegt bitte zweimal, ob ihr das wirklich möchtet.

Und wenn ihr das nicht möchtet, sagt das auch ganz explizit euren Gästen. Denn diese bringen sowas gerne als Überraschung mit.

Übrigens, auch die angeblich biologisch abbaubaren Luftballons brauchen relativ lange, bis sie abgebaut wurden. Und die Schnüre an den Ballons sind zu 99 % immer noch aus normalem Plastik.

Tauben/Schmetterlinge

Tauben und Schmetterlinge sind auch eine beliebte Überraschung für das Brautpaar.

Ich bitte euch, lasst das sein und sagt das auch euren Gästen.

Schmetterlinge werden in der Regel gekühlt geliefert. Ein Teil überlebt das nicht.
Weiße Tauben fallen deutlich mehr auf als normale Tauben und sind dadurch eine willkommene Beute. 


Selbst, wenn die Tiere wirklich wieder nach Hause finden (was leider oft nicht der Fall ist) ist es ein enormer Stress für diese Tiere. Und wofür? 10 Sekunden Spaß? Dafür, dass es auf den Fotos meistens einfach sch*** aussieht?

Denn ja, ich fotografiere das, wenn ihr das möchtet. (Auch wenn es mir dabei ehrlich gesagt den Magen umdreht). Aber meistens sieht es auf den Fotos nicht gut aus. Vielen Paaren sieht man schon an, wie unangenehm es ist, wenn sie die Taube in den Händen halten. Spätestens, wenn die Tiere losfliegen, sieht man die verschiedensten Grimassen (was absolut nachvollziehbar ist).

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